Forschungsbereiche

RAUM:LINK/5

Kybernetik10

das kleine glück. Anarchie in der Vorstadt oder Chaos in Suburbia?

(Quelle: Work in Progreß, Susanne Kratochwil & Josef Benedikt)

Eine Auseinandersetzung mit Raumchoreographien findet ab 2003 anhand des, in Bearbeitung befindlichen Forschungsprojektes „das kleine glück“ seinen Ort. Diese Forschungsarbeit beschäftigt sich mit kulturwissenschaftlichen Raum-Analysen über die Stadt Wien. Raumstrukturelle Bedeutungen, Zeit- und Gebrauchsspuren der Stadt Wien sollen anhand zweier Wiener Stadtachsen entlang der Triester Strasse und Wagramer Strasse nachgezeichnet werden.

"das kleine glück" berücksichtigt einen Querschnitt von Lebensstilen, Sichtweisen und Erfahrungen von Menschen dieser Stadt. Urbane Räume werden sowohl geographisch als auch auf Basis von Vorstellungen, Einschätzungen und Bewertungen abgebildet.

11 geplante Buchabschnitte zeigen ästhetische und praktische Abstraktionsverfahren sowie bebilderte Merkwürdigkeiten in und rund um Wien.

Thematischer Aufbau
00/SCHAUspiele & RAUMchoreographien führen zur Frage –

Wo(mit) beginnt & Wo(durch) endet Wien?
Beantwortet über … 01/… das Kleine & das Große
02/… das Wachsen & das Schrumpfen
03/… Weg x Zeit
04/… das Ein- & das Auswandern
05/… Hunger, Durst & das Gegenteil
06/… das Leben & das Sterben
07/… das Schöne & das Hässliche
08/… Heldinnen & Helden
09/… Chaos & Ordnung
10/… GLÜCKSbeschreibungen

Es wurden bisher Einladungen an 52 ExpertInnen ausgesprochen, die teilweise als Teams dem kleinen Glück in Raum und Zeit nachspürten, was eine vielfältige Themenauffächerung ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen Verknüpfungsleistungen zwischen der Straße als ganzheitlichem Beziehungsgeflecht (Personen, Objekte, Erinnerungen, Erlebnisse, Biographien), d.h. die Kontextualisierung von Straße(nraum) und der Wirkung individueller Konstitutionsleistungen, wie Stadt & Straße zum Raum gemacht und wahrgenommen wird.

Interdisziplinäre AutorInnen-Teams arbeiteten an wissenschaftlichen, künstlerischen und alltagspraktischen Beiträgen. Diese basieren auf eigenen Publikationen, Diplomarbeiten etc. oder initiieren völlig Neues. Es arbeiten beispielsweise Stadtplaner & Historikerin, Künstlerin & Geograph, Medienkünstler & Architektin in Teams.

Erwähnenswert ist auch die internationale Zusammensetzung der AutorInnen bzw. die „Verortung“ der Themenbearbeitung. So gibt es Beiträge, Bilder und Texte aus Australien, USA und Frankreich sowie Fundstücke & Schmuckpersonen aus Afrika, Südkorea, Japan, Chile, Türkei, Deutschland und Uruguay.

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