RAUM:LINK/4
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das andere wien 1981 – 2001. wir haben keine chance aber wir nutzen sie.
(Quelle: Kratochwil S., Fürth M. (2001): „Das andere Wien 1981-2001. Wir haben keine Chance aber wir nutzen sie“, Bauer, A. (Hrsg.), Triton Verlag, Wien)
Die Darstellung von Raumethnographien (Raum im kulturwissenschaftlichen Kontext), im Sinne von Raum als ein Gravitationsfeld zwischenmenschlicher Beziehungen, wird erstmals ab 2000 thematisiert und in einem Buchprojekt realisiert. Dargestellt werden räumliche und gesellschaftspolitische Relationen und deren wechselseitige Abhängigkeit.
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Ausgangspunkt ist das Schwarze Café, ein kulturpolitisches Lokal in Wien, das aufgrund historischer Zeitdokumentationen, persönlicher Erinnerungen & Impressionen als anarchistisches Wohnzimmer identifiziert und anhand sozialwissenschaftlicher Methoden analysiert wird. (Teilnehmende) Beobachtungen, Lebenswelten, Alltagspraxis, Wissensbestände, Aktionismus & Anarchie sowie die Wiener Undergroundszene werden über den Zeitraum 1968 bis 2001 in einem Bildband, mit ausführlichen Textbeiträgen vorgestellt.
Thematisiert werden die Wiener Alltagskultur, deren Subkulturen und Aktionismus sowie nachweisliche räumliche Verknüpfungen zu jener Zeit insgesamt (kulturpolitischer Kontext).
Inhaltlich entwickelte Eckpfeiler sind: Politik & Freiheit – Irrtümer & Visionen – Alltag & Überleben – unpolitische Zeiten, die räumlich verortet werden.
Das Arbeitskonzept berücksichtigte in der Projektphase (2000 – 2001) historische Raumgeschehnisse mithilfe von Ergebnissen durchgeführter Tiefeninterviews, Arbeitsgruppen, Fragebogen-Umfragen und lokal durchgeführter Aktionen.