Datenarchiv

Der ESFRI - Prozess

Das European Strategy Forum on Research Infrastructures (ESFRI) hat in den letzten Jahren ein dauerhaftes Procedere zur Etablierung von neuen paneuropäischen Forschungsinfrastrukturen entwickelt. Mit der „European Roadmap for Research Infrastructures“ im Jahr 2006 verfügt dieser Prozess mittlerweile über eine Liste mit 35 potentiellen Großprojekten, von denen in den nächsten Jahren einige oder möglicherweise sogar viele zu europäischen Infrastruktureinrichtungen für die Forschung avancieren werden.

Wie die Aufteilung auf der Roadmap 2006 verdeutlicht, sind die Sozial- und Geisteswissenschaften zwar mit insgesamt 6 Projekten vertreten. Deren Volumen nimmt sich aber – verglichen an anderen Wissenschaftsclustern – eher bescheiden aus. Die nachstehende Übersicht soll einen ersten Einblick in Ausmaß und Dimensionen dieser Infrastrukturprojekte vermitteln.

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Von den insgesamt sechs Projekten im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften beantragten fünf Projekte eine EU-finanzierte Feasibilitystudie, welche den Aufbau und die Organisation einer solchen Forschungsinfrastruktureinrichtung zum Inhalt hat. Die fünf Projekte, die derzeit solche Feasibilitystudien durchlaufen sind:

  • CESSDA (Netzwerk der europäischen Datenarchive)
  • CLARIN (Common Language Resources and Technology Infrastructure)
  • DARIAH (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities)
  • ESS (European Social Survey)
  • SHARE (Survey of Health, Ageing and Retirement)

Von diesen fünf Projekten, die sich derzeit in der Phase der Feasibilitystudie befinden, ist Österreich an vier Projekten direkt beteiligt, und zwar an:

  • CESSDA (Netzwerk der europäischen Datenarchive)
  • ESS (European Social Survey)
  • SHARE (Survey of Health, Ageing and Retirement)
  • DARIAH (Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities)